Einträge von salzburg@pingeb.org

39 | SALZburg von außen

„Die Salzburger sind mir zuwider. Ich mag nicht, wie sie sich kleiden und ich mag nicht, wie sie reden.“ & „Ich hoffe nicht, daß es nötig ist zu sagen, daß mir an Salzburg sehr wenig und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides scheiße.” [Wolfgang Amadeus Mozart]

38 | Irma von Troll-Borostyáni

„Ihr Frauen, um deren Rechte, um deren Freiheit, um deren Glück es sich handelt, Ihr selbst müßt die Initiative ergreifen, um Euer Leben zu einem menschenwürdigen Dasein zu gestalten.“ Nicht in den 1970er Jahren, sondern bereits in den 1870er Jahren fand in Salzburg Irma von Troll-Borostyáni so deutliche Worte: In ihrem ersten Buch „Die Mission unseres Jahrhunderts. Eine Studie über die Frauenfrage“, das 1878 erschienen ist, setzt sich die Schriftstellerin für die heute immer noch aktuelle Aufgabe der Gleichberechtigung ein.

37 | Marko Dinić

„Einen Festspieltag, an dem Flüchtlinge oder Menschen aus den sozial schwachen Milieus sich kostenfrei eine Jedermann-Inszenierung anschauen dürfen, das wünsche ich mir.“ Marko Dinić im Interview über Salzburg, Bewegung in Kunst und Kultur und dem schwierigen Begriff „Heimat“. Ab Mittwoch nimmt Marko Dinić beim Wettlesen um den Bachmannpreis 2016 teil.

36 | Andres Müry

Vier Geschichten, vier Todesfälle. Andres Müry erdichtet Geschichten aus Erfahrung: Als Dramaturg, Kulturjournalist und Theaterkritiker eng vertraut mit den Tugenden und Untugenden des sogenannten Kulturbetriebs, dreht sich in seinem ersten Prosaband „Zwei Paare ohne Sex im Waldviertel“ (weissbooks 2016) nun jede Story eben nicht nur um Sex, sondern Liebe, Mord und (beinaher) Todschlag in einem sehr speziellen Milieu.

35 | Bettina Balàka

Männer werden zerstückelt, erschossen und in den Abgrund gestoßen – im neuen Roman von Bettina Balàka geht es recht blutrünstig zu. Gekocht wird aber auch sehr viel, wie der Titel verrät. Aber keine Sorge: Es kommen keine Toten auf den Grill bei einer Nachbarschaftsfeier, wie es in Wien Meidling in der Familie Neugebauer gerne mal passiert. Die spannend-komisch Geschichte von der Mörderin Zorzi und dem Kriminalpsychologen Arnold Körber präsentiert Bettina Balàka beim Literaturfest Salzburg 2016.

34 | Anna Mitgutsch

Am Ende einer komplizierten Beziehung setzt der aktuelle Roman „Die Annäherung“ der in Linz geborenen und lebenden Schriftstellerin Anna Mitgutsch ein. Vater und Tochter haben ihr Leben gelebt – das Ende des Buches erzählt vielleicht doch von einem Neuanfang.

33 | Johannes Witek

Der Salzburger Autor Johannes Witek berichtet im Gespräch mit pingeb.org über die Provinz, das Schreiben überhaupt und Ched Baker, der „ein einziges herumlaufendes Gedicht“ ist. Das Gedicht, das durch den Jazzmusiker Chad Baker inspiriert wurde, und noch einige Texte mehr hier zum Nachlesen.

32 | Carlos Peter Reinelt

Der Rauriser Förderungspreisträger stellt bei den 46. Rauriser Literaturtagen seinen prämierten Text „Willkommen und Abschied“ vor. Der Laudator Thorsten Ahrend nennt in seiner Rede große Namen wie Daniel Kehlmann und Ruth Klüger.

31 | Christoph Janacs

Als Autor und Übersetzer gehört Christoph Janacs seit vielen Jahren zur Literaturszene in Salzburg. Zahlreiche Publikationen und Zeitschriftenbeiträge zeigen seine vielfältige literarische Arbeit: Neben Lyrik- und Aphorismusbänden und Sammlungen von Kurzgeschichten erschienen Texte in Sammel- und Bildbänden, zuletzt etwa in „Silent Space Salzburg“ (Verlag Anton Pustet, 2013). Überhaupt ist Christoph Janacs der bildenden Kunst zugetan, viele seiner Publikationen entstanden in Kooperation mit Künstlerinnen und Künstlern.