04 | Karl-Markus Gauß

Karl-Markus Gauß

Karl-Markus Gauß, „einer der größten Stilisten der Gegenwartsliteratur“ (Günther Kaindlstorfer), ist der Salzburger Autor, der von dieser Stadt aus das unbekannte Europa bereist und in seinen Bücher vieles vor dem Vergessen und Verschwinden bewahrt. Karl-Markus Gauß richtet in seinen Journalen, Reisebüchern und Erzählungen den Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse, die wir oft lieber verdrängen. Engagement und Parteinahme prägen sein Schreiben, auch seine Essays, Kolumnen und Kritiken. Er ist seit 1991 Herausgeber der Literaturzeitschrift „Literatur und Kritik“ im Otto Müller Verlag, in dem im Frühjahr 2014 unter dem Titel „Lob der Sprache, Glück des Schreibens“ eine Sammlung von pointierten Glossen, eleganten Essays, kulturkritischen Polemiken und selbstironischen Erzählungen erschienen ist.

Der Reisetätigkeit und den daraus entstandenen Büchern, oft in Zusammenarbeit mit dem Freund und Fotografen Kurt Kaindl, ist im Literaturarchiv Salzburg, Residenzplatz 9/2 (Zugang über Kapitelgasse 5 –7) die Ausstellung „Ins unentdeckte Europa. Karl-Markus Gauß und seine Reisebücher“ aus Anlass seines 60. Geburtstags gewidmet (24. April – 23. Mai 2014).

Zuletzt hat sich Karl-Markus Gauß schreibend seiner Salzburger Kindheit in dem Buch „Das erste, was ich sah“ (Zsolnay Verlag, 2013) erinnert.

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