03 | Ludwig Laher

„Natürlich ist er es.
Natürlich ist er es nicht.“

Ludwig Laher, Bitter

Mit „Bitter“ (Wallstein Verlag, 2014) – hier ein Auszug als E-Book erhältlich – hat Ludwig Laher nach „Herzfleischentartung“ (Haymon Verlag, 2001) wieder einen hochpolitischen, gut recherchierten Dokumentarroman über die Zeit des Nationalsozialismus geschrieben. Die Geschichte des österreichischen Kriegsverbrechers Fritz Bitter (Name geändert) wurde an den Schriftsteller herangetragen. Ludwig Laher erzählt die Familiengeschichte Fritz Bitters, beschreibt seinen politischen Aufstieg bis zum Gestapo-Chef in Wiener Neustadt, Charkow (Ukraine) und Verona und seine Kriegsverbrechen, zeigt aber auch, wie Fritz Bitter nach dem Krieg durch strategisches Agieren, viele Zufälle und systematisches Wegschauen der Behörden einer angemessenen Strafe entgeht. „Das Buch ist auch in gewissem Sinne ein nachgetragener Prozess.“ konstatiertLaher_lesung_2014 Thorsten Ahrend vom Wallstein Verlag bei der Buchpräsentation bei der Leselampe im März 2014.

Ludwig Laher, 1955 in Linz geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie, arbeitete als Lehrer und ist seit 1998 ausschließlich als freier Schriftsteller tätig. Er lebt in St. Pantaleon und Wien. Die kritische Beschäftigung mit zeitgeschichtlichen Themen ist ein Grundmotiv seines Schreibens. Ludwig Laher wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Robert-Musil-Stipendium und dem Kulturpreis des Landes Oberösterreich.

Am 23. Mai 2014 um 12.30 Uhr liest Ludwig Laher beim Literaturfest Salzburg / www.literaturfest-salzburg.at im Hotel Auersperg.

Weitere Lesungstermine unter www.ludwig-laher.com

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