02 | Renate Aichinger

auslassen
vielleicht muss man nicht immer alles sagen
vielleicht reicht weniger
vielleicht reicht

… so ein Gedicht von Renate Aichinger,
Rauriser Förderungspreisträgerin 2014

Renate Aichinger hat aber doch einiges zu sagen. 2012 veröffentlicht sie nach mehreren Aufführungen ihrer Theaterstücke in Zürich, Wien und Salzburg ihren ersten Erzählband „WELT.ALL.TAG“ (edition laurin). Mit dem Text „amaurose“ zum Thema „Zeitgeist“ gewinnt sie 2014 den Rauriser Förderungspreis. „Ausgehend von einem Trauerfall werden traditionelle literarische Topoi wie Vergänglichkeit und Generationenkonflikte sowie gesellschaftskritische Inhalte verhandelt, doch geschieht dies mit Hilfe einer Sprachgebung, die diese assoziativ gestaltete Innensicht eindeutig in der heutigen Welt verankert.“ (Jurybegründung Alexandra Millner, Clemens Peck, Marialuise Thurner)

Renate Aichinger über ihr Schreiben: „Ich liebe es, von und über Menschen zu erzählen – manchmal, indem ich in die Tasten meines Laptops klopfe (besonders gern im Café),  manchmal, indem ich ihre Geschichten auf der Bühne ins richtige Scheinwerferlicht rücke.“
1976 in Salzburg geboren, hat Renate Aichinger Theaterwissenschaften studiert, arbeitet zur Zeit für die Junge Burg in Wien und das Landestheater St. Pölten.

Aktuell: Eine Lesung von Renate Aichinger findet am Donnerstag, 27. März 2014 beim Platzwirt in Rauris nach der Laudatio von Alexandra Millner statt: Rauriser Literaturtage 26. – 30. 3. 2014 zum Thema Kapital.Gesellschaft mit der Salzburger Autorin Kathrin Röggla und mit Sabine Gruber, Robert Menasse, Josef Winkler und vielen anderen in Lesungen, Gesprächen und Diskussionen.

Mehr dazu finden Sie in SALZ 155 | Zeitschrift für Literatur – Kapital.Gesellschaft | Rauriser Literaturtage 2014.

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